RailHub Duisburg
- Branche
- Intermodales KV-Terminal
- Standort
- Duisburg, Deutschland
- Betreiber
- Kombiverkehr Intermodal Services
- Einführung
- 5 Monate bis Go-live
Mit der Übernahme des RailHub Duisburg musste bis zum Betreiberwechsel eine vollständig neue IT-Landschaft für den Terminalbetrieb stehen. Das bisherige System war nicht übernehmbar, für Parallelbetrieb oder Vorab-Schulungen blieb keine Zeit.
Neue Terminal-IT zum Stichtag
Ausgangslage
Kombiverkehr Intermodal Services übernahm den Betrieb des RailHub Duisburg. Bis zum Betreiberwechsel musste eine vollständig neue IT-Landschaft für den Terminalbetrieb aufgebaut werden: Das bisher eingesetzte System konnte nicht übernommen werden, und durch den Personalwechsel am Übernahmestichtag war weder ein Parallelbetrieb noch eine schrittweise Schulung der Mitarbeitenden möglich.
Für ein Terminal dieser Größe ist das eine besondere Anforderung: Zugabfertigung, Lagerverwaltung, Hubaufträge und LKW-Abwicklung greifen unmittelbar ineinander. Fällt einer dieser Prozesse aus, wirkt sich das auf den gesamten Terminalbetrieb aus.
Lösung
Mit smartTOS wurde eine Terminal-Management-Lösung eingeführt, deren Module einzeln aktiviert werden können, aber auf einem gemeinsamen Datenbestand aufsetzen. Für das Projekt hieß das: Nicht jede Funktion musste zum Stichtag fertig sein.
- Fünf Projektphasen vom Kickoff über Workshops und Schnittstellenintegration bis zu Go-live und Hypercare
- Mehr als 15 Datenschnittstellen zu den beteiligten Partnersystemen angebunden
- Enge Abstimmung mit dem Betreiber über die gesamte Einführungsphase, mit regelmäßigen Workshops und Feedbackschleifen
- Bewusst schrittweise: Die Zugkontrolle lief zunächst weiter über Papierlisten und wurde bereits nach den ersten abgefertigten Zügen in smartTOS integriert
Ergebnis
Der Go-live erfolgte pünktlich zum Betreiberwechsel, ohne einen Tag Parallelbetrieb. Heute bildet smartTOS die maßgeblichen Abläufe im RailHub Duisburg digital ab: Von der Zugankündigung über die Lagerverwaltung bis zur LKW-Abfertigung greifen die Prozesse ineinander, Informationen werden einmal erfasst und stehen entlang des gesamten Ablaufs zur Verfügung.
Der modulare Aufbau bleibt die Grundlage für den Ausbau: Als nächste Module sind ein grafisches Echtzeit-Dashboard und der Self-Check-in für LKW-Fahrer geplant.
Vom Projektstart bis zum Go-live
Fünf Phasen in fünf Monaten. Der Go-live lag nicht am Ende eines fertigen Systems, sondern auf dem Stichtag des Betreiberwechsels. Danach lief die Betreuung als Hypercare weiter.
Projektstart
Kickoff mit dem künftigen Betreiber, Aufnahme der Terminalprozesse und des Zeitplans bis zum Stichtag.
Workshops
Abstimmung der Abläufe am Terminal: Zugabfertigung, Lager, Hubaufträge und LKW-Abwicklung in der Reihenfolge, in der sie ineinandergreifen.
Schnittstellenintegration
Mehr als 15 Anbindungen an Partner- und Nachbarsysteme, darunter die EDIGES-Anbindung für den Nachrichtenaustausch.
Go-live
Produktivstart genau zum Betreiberwechsel, ohne Parallelbetrieb, weil das Personal am Stichtag wechselte.
Hypercare
Enge Betreuung nach dem Start, bis die Abläufe im Alltag saßen und die nächsten Module geplant werden konnten.
Einblicke
Module im Einsatz
Weitere Referenzen
Referenz Intermodales KV-Terminal · Arad, Rumänien
Railport Arad
Railport Arad S.R.L. modernisiert und erweitert sein Containerterminal und löst dabei das bisherige Altsystem ab.
Referenz Intermodales KV-Terminal · Kapfenberg, Österreich
Terminal Kapfenberg
Vom papierbasierten Handling zur Echtzeitsteuerung von Lager, Zugdisposition und Truck-Management: die komplette Digitalisierung eines intermodalen Terminals.